Das Logbuch

Das Logbuch ist die für die Seefahrt übliche Form von Aufzeichnung täglicher Ereignisse und Vorgänge.
Das Logbuch ähnelt dem Tagebuch oder Protokoll und verläuft chronologisch. Jedoch ist das Logbuch nicht für die Veröffentlichung bestimmt.
Ein Logbuch dient grundsätzlich als Beweismittel und muss geführt werden.
Alle Feststellungen müssen eindeutig sein, insbesondere ob sie sich auf die vergangene oder die bevorstehende Zeit beziehen.
Empfehlenswert ist der Bezug auf die zurückliegende Zeit, wenn z.B. eine Teilstrecke tatsächlich zurückgelegt und der Kurs eingehalten wurde.
Die Eintragungen sind möglichst ohne Verzug zu machen, sie müssen wahrheitsgetreu sein; es darf nicht radiert werden.
Bei Streichungen muß das Durchgestrichene leserlich bleiben; nachträgliche Eintragungen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen.
Das Tagebuch kann vom Skipper oder einer von ihm bestimmten Person geführt, muß aber täglich von ihm selbst abgezeichnet werden.
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Seit einiger Zeit ist es auch möglich das Logbuch online zu führen. Anbei der Link zu einem Online Logbuch
Eintragungen zu Beginn der Reise:
• Crewliste mit Wacheinteilung und Rollenplan und jede Veränderung dazu
• Stand der Bevorratung ( Brennstoff, Öl, Batterien, Trinkwasser, Verpflegung)
• Sicherheitscheck (Seetüchtigkeit, Ausrüstung, Segel)
• Creweinweisung
• Sicherheitsbelehrung
• Ausklarieren und Abmeldung bei der Hafenverwaltung Eintragungen während der Reise:
• alle Wachwechsel
• die Routinekontrollen (Bilge, Toiletten, Gas, Laternen)
• täglich einmal der Vorratsstand von Brennstoff, Wasser und Verpflegung
• alle besonderen Beobachtungen (Verkehrssituation, Schiffahrtshindernisse, veränderte Seezeichen und Wassertiefen, Naturereignisse)
• besondere Erlebnisse (herausragende Segelleistungen, neue Erfahrungen)
• alle Unfälle, die dem Fahrzeug und/oder den an Bord befindlichen Personen zustoßen
• bei Unfällen oder rechtsbedeutsamen Vorgängen (schleppen, Hilfe leisten) den Wortlaut wichtiger Vereinbarungen oder, bei abgelehnter Hilfeleistung, die Begründung.
• grundsätzlich zweistündlich (sonst nach Zweckmäßigkeit) die Navigationszeile mit Uhrzeit, Standort, Logstand, Seemeilen, Kurse, Besegelung, Motormeilen und Wetter
• Angaben über Wind und Wetter, Kurs, Fahrt, Abtrift, Strom
• Schiffsortbestimmungen, aus denen nachträglich der Schiffsort für jeden Zeitpunkt ermittelt werden kann
• Angaben über Segelführung und Benutzung der Maschine
• Führen oder Zeigen von Lichtern und Signalkörpern
• Abgabe von Nebel- oder sonstigen Signalen
• Verhalten bei Nebel oder unsichtigem Wetter
• Ankern und Ankerlichten
• Schleppen oder Geschlepptwerden.

Arbeiten mit Seekarten

Das Segeln mit Hilfe der Seekarten gehört zu den interssantesten und schwierigsten Aspekten beim Segeln.
Eine Missnavigation kann zu erheblichen Umständen und Gefahrensituationen führen und ist meistens der Grund für das scheitern eines Segeltörn.
Doch die Arbeit mit einer Seekarte läuft immer nach dem Selben Prinzip ab. Einmal verinerlicht spielt es keine Rolle auf welches Segelrevier man sich bezieht.
Man wird immer im stande sein den gefahrenen Kurs zu ermitteln, den zukünftigen Kurs zu bestimmen und die Entfernungen sowie eine Standortbestimmungen durchzuführen.
Alle Seekarten haben die notwendigen Informationen und Hilfsmittel eingezeichnet, die für eine sichere Navigation unabdingbar sind. Und wenn unser Navigationsset aus einem Kursdreieck, Anlegedreieck und einem Zirkel besteht, können wir nur noch erfolgreich sein.

Obwohl ich dieses Buch nur als Einsteig verwenden wollte, erhielt ich das Nötige werkzeug um mich sicher zu führen.
Ich kann nachfolgendes Buch nur wieter Empfehlen.
Navigation für Einsteiger, eine Lernhilfe – Schritt für Schritt von Günter Flachs

Des weiterein findet Ihr alle nötigen Seekarten unter folgenden Link.

Navigation die Kunst des Steuermann

Die Aufgabe des Steuermanns ist es die montane Position zu Wasser, zu Land und in der Luft Feststellen zu können und die Beste Route zum Ziel zu ermitteln.
Auf dem Land habe ich bis anhin kein Problem gehabt mich anhand einer Karte und dem Kompass zurecht zu finden. In der Luft schien es auch kein grösseres Problem zu sein. Aber auf See wird das ganze scheinbar unmöglich.

Keine Anhaltspunkte, soweit das Auge reicht nur Wasser und Himmel die am Horizont weich in einander übergehen. Hoch am Himmel die Sonne. In der Nacht nur die Sterne und ein flaches schimmer des Mondes im Wasser der leicht den Horizont erahnen lässt.  Und wie stellt man nun sicher das man nicht unendlich im Kreis segelt.

Am besten lernt man sich anhand der Sterne und der Sonne zu orientieren. Einen Sextanten und Kompass richtig einzusetzen. Und mit den Gewonnen Erkenntnisse anhand eines Kursdreiecks, Kartenzirkel und der Seekarte die aktuelle Position zu ermitteln und der weiter Kursverlauf zu definieren.

Welche Arten von Navigation werden unterschieden ?
a) die terrestrische Navigation anhand von Landmarken und Kompass.
b) Funknavigation mit Hilfe von Funkfeuern.
c) Astronomische Navigation durch anpeilen von Himmelskörper.
d) Satellitennavigation mit Hilfe von GPS Geräten.

Wetterlagen und Ihre Gefahren

Wie ich aus Unzähligen Artikeln im Internet entnehmen konnte ist für die Schifffahrt  das Wetter von entscheidender Bedeutung. Wind und Wellen können das Verhalten eines Schiffes Massgebend bestimmen oder sogar zur Gefahr für Schiff und Besatzung werden.  Aus diesem Grunde sind grundlegende Kenntnisse Voraussetzung für eine Sichere Fahrt.

Gewitter sind nicht nur von Sturmwinden begleitet, sondern auch von Blitzen. Auf offenen Gewässer ist man auf einen Boot besonders stark für Blitzschläge exponiert. Um sicher zu gehen sollte man vor dem Eintreffen das Gewitters aufsuchen.

Falls Dies nicht mehr möglich ist, gilt es einige Verhaltensregeln zu berücksichtigen.

Um immer vorbereitet zu sein sollte laufend die Wetterkarten mit Ihren Hoch- / Tiefdruck gebieten den Verlauf der Kalt- / Warmfronten sowie ihrer Okklusionen verfolgt werden.

Übringends nicht nur bei der Schifffahrt sind diese Informationen Lebenswichtig, sondern auch beim Wandern und Fliegen.

 

Frontenkarte

Ein Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über Nordfrankreich trocknet heute die Luftmasse über der Schweiz von oben her bzw. aus Westen ab. Staubedingt ist besonders in den zentralen und östlichen Landesteilen in den unteren Luftschichten noch sehr viel Restfeuchtigkeit vorhanden. Am Montag verflacht das Bodenhoch über dem Alpenraum, bleibt aber noch wetterbestimmend.

Selbstvertrauen gewinnen: Die Angst vor der Angst verlieren

Wer sich an meinen ersten Beitrag erinnert, weis noch das ich mich vor dem Wasser fürchte, besser gesagt ich fürchte mich den Boden unter den Füssen zu verlieren. Diese Furch kommt von fehlendem Vertrauen in die eigen Schwimmfähigkeit. Und um diese Furch zu Überwinden muss ich mehr vertrauen in meine Schwimmfertigkeit gewinnen.

Damit mein vertrauen in meine Schwimmkünste steigt, muss ich die geschwommenen längen von Woche zu Woche steigern.

Stand per 3. September 2015 ein Schwimmbad länge ohne Unterbruch.

Erste Informationssammlung

Nach etlichen Stunden Surfen im Internet habe ich mir folgen Unterlagen für die Vorbereitung auf die Theorieprüfung besorgt.

a) Ebook Bootstheorie von Adreas Gehri
b) Lernsoftware BoatDriver  A/D
c) verschieden Apps für iPad = Bootstheorie.ch, BootsTheorie, BoatDriver S

Parallel dazu versuche ich mich, mich natürlich auch über mein vorhaben schlau zu machen. Nachfolgend einige von etliche Links die mir bereits ein gute Bild über mein vorhaben ermöglichen.
https://www.boatdriver.ch/
http://www.joy-sailing.ch/
https://www.skipperguide.de
http://www.pagineazzurre.com/
http://www.theglobesailor.com/