Intrigen und Komplotte

Ein Projektteam besteht aus unterschiedlichen Individuen und Charakteren und nicht allen arbeiten Zielorientiert. Während die einten alles mögliche Unternehmen um Probleme zu beseitigen sind anderen nur daran Interessiert Ihre Position zu festigen und Ihre Zäune noch höher zu stecken. Versucht man diesen Missstand aus dem Weg zu schaffen und gelingt es nicht auf Anhieb, holt man sich die Unterstützung Ihres Vorgesetzten. Nachdem man sich ausgesprochen hat, und der Betroffene Verspricht sich zu bessern, willigen alle ein in Zukunft besser zusammenzuarbeiten. Während für die Führung der Missstand gelöst bzw. bereinigt wurde, beginnt der Betroffene am Stuhl des Vorgesetzten zu sägen. Nun beginnen erst die richtig Intrigen und Komplotte.

Als erstes verbündet sich der Projektmitarbeiter gegen seinen Vorgesetzten.  Danach wird im Unmittelbaren Umfeld gegen die Projektführung gearbeitet. Termine werden nicht eingehalten, sowie Informationen zurückgehalten. Absichtlich lässt man die Projektführung auflaufen. Und bevor der Linien Vorgesetzte und die Projektführung den Komplott durchschauten, wurde Ihre Glaubwürdigkeit der massen geschwächt, das nur noch mit harten Fakten dagegen angegangen werden kann. Einen weiteren Versuch diesen Misstand aus der Welt zu schaffen führt nur dazu das sich die Fronten weiter verhärten. Fazit: Als Erfahrener Projektleiter sollte man sich immer auf das eigene Bauchgefühl verlassen. Und lieber einen Projektmitarbeiter ersetzten, als demjenigen die Möglichkeit bieten gegen den Projekterfolg zu arbeiten.

Wie mein Mentor immer pflegte zu sagen:  „Gutmütigkeit wird bestraft“

Bereits ein Zugeständnis kann ein Projekt zum scheitern bringen oder ein erheblichen Verzug mit sich bringen.

Das Perfekte Wohnmobil

So unterschiedlich wie die Reisedestinationen sind so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an ein Wohnmobil. Während die einten den Fokus auf Platz und Komfort setzen, suchen andere Flexibilität und Kompaktheit. Während meiner Camper Zeit habe ich vom selbst ausgebauten VW zum Vollintegrierten Wohnmobil alles gefahren. Zwischenzeitlich habe ich die Rahmenbedingungen für mein Wohnmobil zusammentragen können.

Das Wohnmobil sollte eine maximale länge von sechs meter und eine maximale höhe von drei meter nicht übersteigen. Es sollte Strasse wie Gelände tauglich sein und sollte mindesten vier Personen unterbringen können. Persönlich ziehe ich ein Raumbad dem Festbad vor.

Um weite Strecken zurücklegen zu können wäre ein Fassungsvermögen des Kraftstofftankes von 120L Wünschenswert. Bei vier Personen ist eine Frischwasser Tank von mindestens 120L unumgänglich.

Um die Geländetauglichkeit sicherzustellen ersetzte ich das Serienmässige Fahrwerk durch Luftfederung. Die Luftfederung hat den vorteil das nicht nur der Fahrkomfort erhöht wird, sondern auch im Gelände das Fahrzeug angehoben und dadurch die Bodenfreiheit erhöht werden kann. Zusätzlich muss im Gelände sowie im Winter der 4WD zugeschaltet werden können.

Auf dem heutigen Wohnmobil habe ich Solarzellen aufgebaut und eine zusätzliche Wohnraum Batterie installiert. Solange ich im neuen Wohnmobil keinen Fernseher und Satellitenanlage verbaue wird eine zusätzliche Solarzelle wie auch Wohnraum Batterie nicht nötig sein.

 

 

Westschweiz anstelle Südfrankreich

Obwohl wir uns vorgenommen hatten die Ostern in Südfrankreich zu verbringen, und eigentlich früh genug zum starten vorbereitet waren, konnten wir am Gründonnerstag nicht vor 15:30 Uhr starten. Was dazu führte das wir bereits nach wenigen Kilometer im ersten Stau landeten. Kaum hatten wir diesen überwunden, befanden wir uns bereits wieder im nächsten. Und während wir uns mit der Blechlawine meter für meter vorwärts bewegten, konnten wir dem Verkehrsfunk entnehmen, das sich die Lage in den nächsten 500km kaum erheblich verbessern würde. Und so entschieden wir nach gut vier Stunden Stau in Rolle zu übernachten. Und unsere Reise erst am nächsten Morgen fortzusetzen. Als wir jedoch mitten in der Nacht von dieser schönen Aussicht überwältigt wurden, entschieden wir kurzerhand Ostern in dieser schönen Gegend zu verbringen und die weiterreise hier zu unterbrechen.

In der Ruhe liegt die Macht !

Obwohl es jeder weiss, und man immer wieder versucht sich daran zu orientieren, gibt es Situationen in denen man wirklich in jedes Fettnäpfchen steht. Ich versuche immer wieder, und überall bei den meisten Aktion genügend Reserve einzuplanen. Ziel ist es vor jeder Herausforderung die nötige Ruhe zu erhalten. Nur mit der nötigen Ruhe und Distanz zur vorgängigen Aktion ist es einem möglich die folgende Aktion durchzustehen. In der Tretmühle des Lebens sind Momente der Ruhe eine Wohltat. Sich an einen ruhigen Ort zurückziehen und inne zu gehen, in sich hineinhorchen, sind gute erholungsmassnahmen. Dabei muss jeder selber wissen, wie seine Oase der Ruhe aussieht. Ob diese eine Insel, einen Flusslauf, eine Bucht oder der Gipfel eines Berges ist.
Ich habe in den letzten Jahren für mich viele solche Orte entdeckt und auch eingesetzt.
Beschäftigen mich Berufliche Schwierigkeiten, ziehen ich mich auf den höchsten Berg zurück und versuche mit einem Rundum Blick in der Ferne die Lösung zu finden. Stehe ich unter grossem Druck, so ziehe ich mich auf meine eigene Insel zurück, und versuche mich davon zu befreien.
Kehre ich zum Ausgangspunkt zurück fühle ich mich Erholter, Stärker und Freier. Hat bereits mehrmals erfolgreich funktioniert.
Wie erwähnt. Ich habe für die meisten Problem- / Schwierigkeitstypen einen bestimmten Rückzugsort. Das Schöne daran ist, das ich mich zu  jederzeit und überall an diese Orte zurückziehen kann. Gut: «Beim Autofahren sollte ich diese Orte aus Sicherheit und Gesundheitlichen Gründen nicht aufsuchen».
Quartalsweise Organisiere/führe ich Wochenendseminare durch, an denen Interessent(inn)en zu Ihrem Persönlichen Ruheort geführt werden.
Weitere Informationen findet Ihr unter der Rubrik «Veranstaltungen».

Wintereinbruch

Heute um 17:00 Uhr ist der lang ersehnte Schnee auch bei uns eingetroffen. Während sich einige nicht richtig freuen können, packen andere ihre Winter Klamotten aus und verbringen einige Stunden draussen beim Schneemann bauen, Vorplatz Reinigen und einfach nur durch den Schnee flanieren. Ich im Gegenzug muss einige Kilometer mit dem Auto durch den Schnee fahren. Ich liebe es das knistern unter den Rädern zu spüren und durch diese Märchenlandschaft zu fahren. Um so schöner ist anschliessend die Rückkehr nach Hause und der Blick aus dem Fenster.

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2 Jahre, 3 Monate, 4 Tage

Seit meinem Entscheid am 01. September 2015 meinen Traum zu verwirklichen sind nun über 826 Tage vergangen. Oder anders ausgedrückt 118 Wochen oder 2 Jahre 3 Monate 4 Tage. Nun was ist von der anfänglichen Euphorie übrig geblieben. Wo Harzt und Klemmt es. Rückblickend habe ich in meinen Augen einiges unterschätzt. Wenn man sich mit einem Thema intensiv beschäftigt vergisst man gerne das man neben bei noch 100% Arbeitet. D.h. die zeit die man sich vornimmt steht einem nicht voll zur Verfügung. Dazu kommen viele Zeitfresser wie Umschwung Arbeiten, Reparaturen am Haus und so weiter. Die Zeit verfliegt und die Planung muss laufend angepasst werden. Wurde die Planung überarbeitete, und den neusten Erkenntnisse angepasst, ist sie bereits wieder Obsolet. Der anfänglichen Euphorie folgt die Ernüchterung. Der Ernüchterung folgt eine realistischere Planung, und der Planung die Abwägung ob sich der Aufwand wirklich lohnt. Nach Auflistung von Pro & Contra, stabilisiert sich die Nadel in der goldenen Mitte. In der Risikoanalyse fungieren  plötzlich Risiken an die man vor zwei Jahren gar nicht gedacht hatte. Wiederum fallen einem viele positive Argumente ein.

Fazit: Auch wenn es länger dauert als geplant halten wir am Ziel Fest.