Upps. Was ist passiert, welche Zeit haben wir ?

Bereits kurz nach sieben werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Wir können es fast nicht glauben, dass hier die Sonne bereits um diese Zeit eine solch wärmende stärke hat. Einen Blick auf das Thermometer verrät uns 12Grad.
So springen wir schnell in den Trainingsanzug und Joggen 30min. Richtung Strandpromenade. Weitere 30min. der Promenade entlang bis zum Hippodrome. Ab dem Hippodrome quer durch die Gassen Richtung Wohnmobil zurück. Danke der neuen Technik, Smartphone/Gelenkuhr, steuern wir uns Ziel ohne grosse Umwege an. Sichtlich ausgebrannt gelangen wir nach ca. 12km und 1,5 Std. Joggingzeit beim Ausgangspunkt an.
Schnell rein in die warme Stube, und während meine Frau den Kaffe raus lässt und den Frühstückstisch aufbereitet, genehmige ich mir zwei Gläser Wasser. Gemütlich essen wir unser Müsli und sprechen uns über die Sehenswürdigkeiten die wir in der verbleibende Zeit besichtigen wollen ab. Gegen elf Uhr machen wir uns auf den Weg zur Altstadt. Während wir gemütlich durch die Gassen der Altstadt schlendern unterhalten wir uns über den weiteren Verlauf des Tages. Wollen wir nach Monaco oder Nizza. Kurzerhand entscheiden wir uns, uns auf das Fahrrad zu schwingen und nach Nizza zu fahren. Unser Weg führt uns am Flughafen vorbei der Strandpromenade Entlang direkt zum Hafen von Nizza. Da wir bereits vor einigen Jahren mit unserem Nachwuchs Nizza erforschten, über kommt uns ein Déjà-vu. Aus diesem Grunde entscheiden wir uns einige Sehenswürdigkeiten auszulassen und durch die belebte Altstadt zu flanieren. Wer jedoch Nizza zum ersten mal besucht, sollte genügend Zeit einplanen um die Cathédrale Sainte Réparate, Cathédrale Saint-Nicolas die Place Masséna und der neue sowie alten Hafen zu besichtigen. Einen Spaziergang auf der Promenade des Anglais rundet euren Ausflug sicherlich ab. Verpflegen kann man sich fast an jeder Ecke. Wer sichergehen will, sollte sich an die lokale Bevölkerung halten.

 

Zurückgelegte Strecke:
Fortbewegungsmittel: Tages Total: Zusammenzug seit Start:
Zug / Fähren 0 km 0 km
Wohnmobil 0 km 683 km
Mietauto 0 km 0 km
Fahrrad 24 km 24 km
Zu Fuss 16 km 22 km

Gegen unseren Plan umfahren wir die National Park’s

Eigentlich wollten wir mit dem Fahrrad einige National Parks auskundschaften. Da aber immer noch viel Schnee vorliegt, entschieden wir uns schweren Herzens diese zu umfahren, und treten die Reisen via Chambéry, Grenoble nach Saint-Laurent-Du-Var an. Es liegt auf der Hand weshalb wir nicht direkt nach Nizza oder Monaco reisen. Weil in beiden keine Standplätze oder Campingplätze vorhanden sind.
Obwohl wir sehr früh am morgen starten, nimmt diese Etappe den ganzen Tag in Anspruch. Aus diesem Grunde werden wir heute in Saint-Laurent-Du-Var übernachten und morgen nach Nizza weiterreisen.
Nach über sieben Stunden Fahrzeit und zwei kleinen Pausen, hat man weder Lust zu Kochen noch grosse Sprünge zu machen. Und so entscheiden wir uns ein gutes und Empfehlenswertes Lokal zu suchen. Siehe da, gleich um die Ecke werden wir fündig. Eine Pizza mit dem passenden Wein lässt uns die Strapazen vom vergangenen Tag vergessen. Bei einem näheren Gespräch mit den Personal entdecken wir gemeinsame Interessen, das Campen. Beim Erfahrungsaustausch erhalten wir einige Koordinaten von Campingplätze die in dieser Jahreszeit offene haben, und an unserer Destinationen liegen. Kurz vor Feierabend verabschieden wir uns und kehren sichtlich zufrieden zu unserm Wohnmobil zurück.

 

Zurückgelegte Strecke:
Fortbewegungsmittel: Tages Total: Zusammenzug seit Start:
Zug / Fähren 0 km 0 km
Wohnmobil 482 km 683 km
Mietauto 0 km 0 km
Fahrrad 0 km 0 km
Zu Fuss 6 km 6 km

Parking de Colmyr bei Annecy

Unsere erste Übernachtung in Frankreich erfolgt bei Eisigen minus Temperaturen auf einen Kostenfreien Parkplatz bei Annecy.
Adresse: Rue des Marquisats, N1508 Annecy GPS: 45.8987 / 6.13915
Dieser Parkplatz angrenzend an die Hauptstrasse und in unmittelbarer See nähe bringt seine Vorzüge mit sich.
Im Sommer bieten die Bäume sicherlich den nötigen Schatten. Und im Winter schütz einem die grüne Umrandung vom Wind ab.
Obwohl der schöne Fahrradweg am See entlang einem so richtig zum Fahrradfahren einlädt, können wir uns nicht dazu überwinden.
Kurzerhand entschliessen wir uns zu einem gemütlichen Spaziergang.
Nach ca. 1,6 km erreichen wir die schlichte und gut erhaltenen Cathédrale Saint-Pierre.
Im Anschluss schlendern wir durch die schneebedeckte Altstadt.
Da es langsam einzunachten beginnt, entschliessen wir uns, nicht einzukehren und verabschieden uns von den kleinen romantische Kneipen Richtung Wohnmobil.
Sobald wir in die Strasse zum Parkplatz einbiegen, erkennen wir das sich zwischenzeitlich noch andere Wohnmobile zu uns zugesellt haben. Da einige noch draussen stehen, begrüsst man sich und tauscht Freundlichkeiten aus. Doch nach ein paar Minuten ist der Spass vorbei und jedermann kehr in sein warmes Wohnmobil zurück.
Während meine Frau einen Risotto aufkocht, studiere ich die Landkarte.
Während dem Nachtessen tauschen wir uns aus, versuchen uns über naheliegende Sehenswürdigkeiten schlau zu machen und die nächste Etappe zu fixieren. Sobald das Geschirr abgewaschen und versorgt ist, legen wir uns müde und zufrieden hin.
Während meine Frau sich in ein Buch vertieft, falle ich in einen tiefen Schlaf.

Zurückgelegte Strecke:
Fortbewegungsmittel: Tages Total: Zusammenzug seit Start:
Zug / Fähren 0 0
Wohnmobil 201 201
Mietauto 0 0
Fahrrad 0 0
Zu Fuss 6 6

Jetzt geht’s los

Endlich ist es soweit. Und obwohl es erst einige Tage her ist, als wir unsere Checkliste abarbeiteten, wiederholen wir den Vorgang.
Sobald alle Punkte abgehackt sind, starten wir den Motor, legen den Gang ein und freuen uns auf die erste langsame Vorwärtsbewegung unseres Wohnmobiles. Ja, jetzt geht es wirklich los. Die ersten paar Kilometer werden wir den Motor vorsichtig einfahren. Schliesslich war das Wohnmobil die letzten Monaten Wind und Wetter sowie Frostigen Minustemperaturen ausgesetzt. Mit gemütlichen fünfzig Stunden Kilometer rollen wir Richtung Murten. Wir sind um diese Zeit weder ein Hindernis noch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer. Nach ca. zwanzig Minuten fahren wir bei Murten die A1 Richtung Lausanne auf.
Kurz vor Avenches sind wir der Meinung das sich das Wohnmobil wie auch der Motor genügend aufwärmen konnte und beginnen das Tempo zu steigern. Schliesslich sind wir nun bereits über eine halbe Stunde unterwegs. Mit hundert Stundenkilometer nähern wir uns der Französischen Grenze bei Genf, und während ich mich voll auf die Strasse konzentriere und mich dem Verkehr widme, macht sich meine Frau über die gesetzlichen vorgaben in Frankreich schlau.
Wild campen in Frankreich ist prinzipiell erlaub, jedoch sollte man gleichwohl gewisse Regeln einhalten.

Chaos auf Schweizer Strassen

Mit dem Meteorologischen Frühlingsanfang trat auch das Chaos auf Schweizer Strassen ein.
Der Angekündigte Schnee sollte uns von unserem Vorhaben nicht abhalten.
Denn wir sind bereits viele male mit unserem Wohnmobil durch den Schnee gefahren.
Doch als wir bereits vor dem Start vom Chaos auf dem Schweizer Strassen und Bahnnetz hörten, entschieden wir uns die Abreise zu verschieben. Und so konnten wir den erneuten Wintereinbruch geniessen.
Und während der grösste Teil der Schweiz im Verkehr festsassen, spazierten wir gemütlich mit unseren Schneeschuhe quer über die Felder und liessen uns von der Schneebedeckten Landschaft inspirieren. Es sind Jahre her, seit wir im Flachland so viel Schnee verzeichnen durften.
Und wer weiss wie lange es dauern wird, bis uns Frau Holle wieder heimsucht.
Aufgrund der Aktuellen Situation komm uns diese Verschiebung nur recht.
Lieber einige Tage später starten, als im Nirwana feststecken.

Mit dem Wohnmobil Quer durch Europa

Heute den 01.03.2018 mit dem Meteorologischen Frühlingsbeginn, startet unsere fiktive Wohnmobil Reise quer durch Europa. Es wurde weder die Dauer der Reise noch die zu fahrende Route Festgelegt.
Einziges Ziel das wir verfolgen ist das wir alle 47 Länder Europas und Ihre Sehenswürdigkeiten besuchen wollen. Fast alle der erwähnten Destinationen wurden/werden persönlich besucht. Andere wurden akribisch recherchiert. Da vieles bereits nach dem Festhalten überholt oder veraltet ist, besteht keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität.
Wir werden uns nur mit dem Land auseinandersetzten das wir durchreisen. Kurz vor überschreiten der Landesgrenze, konsultieren wir die wichtigsten Gesetzte.
Denn wir sollten die für uns Wohnmobil reisenden relevanten Gesetzte vor überschreiten Landesgrenze kennen. Ab dem Zeitpunkt wo wir das Land betretenden beschäftigen wir uns Intensiv damit.
D.h. nach Eintritt in ein Land legen wir eine Pause ein, nehmen uns die Zeit die wir benötigen um uns über die Sehenswürdigkeiten und die zu fahrende Route schlau zu machen.

Zum Schluss noch eine Bemerkung in eigener Sache. Obwohl ich versuchen werde, diesen Blog wie ein Tagebuch zu führen. Kann es vorkommen das wegen fehlenden Zeit die Beiträge zeitlich verschoben eintreffen werden.
Nicht jeder Beitrag wird Bilder beinhalten, doch wo möglich werden sie natürlich mitgeliefert.