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14. Dezember 2017

Naturpark Gantrisch ist voller Tatendrang


Der Förderverein Naturpark Gantrisch budgetiert für das Jahr 2018 erstmals einen Verlust. Die Leiter des Vereins strotzen vor Ideen und Absichten, um das Interesse am Park zu steigern. Nicht alle Projekte sind jedoch schon konkret oder messbar.
Am 8. November präsentierten Präsident Ruedi Flückiger und Geschäftsleiter Christoph Kauz vom Förder­verein Naturpark Gantrisch an der Mitgliederversammlung ihre Zukunftspläne. Ein Blick in die Medienmitteilung zeigt: Der Naturpark strotzt vor Ideen und Tatendrang, um den Park für Besucher attraktiver zu machen. Doch sind einige der Gedanken und Projekte noch nicht konkret oder messbar.

Neues Entdeckerhandbuch

Sicher ist, dass zwischen Riggisberg und der Gantrischhütte statt vier Postautos neu im Winter deren sechs und im Sommer deren acht verkehren.

Ausserdem überarbeitet der Naturpark sein Entdeckerhandbuch, das nützliche Informationen für Besucher beinhaltet. «Es wird etwas dicker sein, aber ein handlicheres Format haben», sagt Christoph Kauz auf Anfrage. Eine App sei hingegen nicht geplant.

Ausserdem fördert der Park kulinarische Produkte wie Tee, Früchte, Müesli, Kräuter oder Risotto mit einem eigenen Logo. «Diese Waren, die zu mindestens achtzig Prozent aus dem Park stammen und auch dort verarbeitet sein müssen, werden beliebter», sagt Kauz.

26 000 Franken Defizit

Als letztes Traktandum stellte die Geschäftsleitung des Naturparks das Budget 2018 vor, das die rund 100 Anwesenden genehmigten. «Es weist erstmals einen Verlust auf. Er beträgt 26 000 Franken», sagt Christoph Kauz. Das Defizit könne aber mit Ertragsüberschüssen aus den Vorjahren gedeckt werden.

Quelle: FN/ROLAND STUDER

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