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25. April 2018

Verrückte Partie ohne Sieger


Eine Halbzeit lang verlief das Aufstiegsspiel zwischen Düdingen II und Vully ohne grosse Höhepunkte. Doch nach dem Führungstreffer der Gäste wurde die Partie animiert und endete mit einem 1:1-Unentschieden.
In der Anfangsphase des Aufstiegsspiels zur 2. Liga hatten die Gäste aus Vully zwar etwas mehr Ballbesitz, die besseren Abschlussmöglichkeiten besassen jedoch die Düdinger. So musste der Seeländer Goalie Tiago Sa Nogueira bereits in der 2. Minute gegen Joël Hayoz im letzten Moment retten. Und nach einer Viertelstunde verpasste zuerst erneut Hayoz eine mustergültige Flanke von Lukas Schneuwly. Nur wenig später wurde Fabian Messerli losgeschickt, doch sein Schuss aus dem Lauf heraus flog klar neben das Tor. Das wars dann praktisch von der Offensivfront der Gastgeber.

Plötzlich wurde mehr quer als nach vorne gespielt. Zudem offenbarten die Düdinger in der eigenen Zone und insbesondere in der Angriffsauslösung einige Schwächen. So geriet oftmals bereits der erste Pass zur Zitterpartie. Vully seinerseits kam nun besser ins Spiel: Symptomatisch die Szene nach gut einer halben Stunde, als Christopher Henchoz als hinterster Mann den Ball an Selmid Turkanovic verlor. Allerdings zog dieser überhastet ab und konnte somit Düdingens Hüter Simon Perler nicht wirklich beunruhigen.

In den Schlussminuten vor dem Pausenpfiff hatten beide Teams nochmals je eine gute Abschlussmöglichkeit, doch verzog auf Düdingens Seite Fabian Messerli einen schön zurückgelegten Ball. Und auf der Gegenseite landete Patrick Mülhausers Schuss beim Gegenstoss nur im Aussennetz.

Torchancen, Wolkenbruch und turbulente Szenen

Die zweite Halbzeit war gerade mal fünf Minuten alt, als die Seeländer bereits jubeln konnten: Einen Freistoss und ersten Abschlussversuch blockte Düdingens Verteidiger Lukas Birbaum zwar noch auf der Linie für den geschlagenen Hüter ab, allerdings genau in die Füsse von Vully-Captain Samir Kurtic, der sich nicht zweimal bitten liess. Nur fünf Minuten später war es derselbe Spieler, der das zweite Tor auf dem Fuss hatte, doch diesmal flog der Ball klar neben das Gehäuse.

In der 60. Minute fegte ein regelrechter Wolkenbruch mit Böen über das Düdinger Birchhölzli. Pech für Düdingen, dass es eigentlich unbedingt auf den Ausgleich drücken musste, dabei aber auch noch gegen den starken Wind anzukämpfen hatte. Pech auch, dass Messerlis Spitzler nur vom Pfosten zurückprallte, statt in die nahe Ecke zu kullern (60.).

Als die Sturmflut vorbei war, zogen die Einheimischen das Tempo an. Prompt geriet Vully in arge Bedrängnis. Unter der Führung von Routinier Lukas Schneuwly kreierten die Düdinger Angriff um Angriff. Schneuwly war denn schlussendlich auch der Ausgangspunkt des hoch verdienten Ausgleichstreffers: Seinen knallharten Flachschuss konnte Vullys Hüter Tiago Sa Nogueira nur nach vorne abwehren, wo der heranbrausende Dijamant Hashani das Leder mit letztem Einsatz noch über die Linie zu spitzeln vermochte.

Düdingen sündigt im Abschluss

Nun gehörte der Platz klar den Einheimischen – eine definitive Wende des Spiels schien in der Luft. Doch trotz mehreren hochkarätigen Chancen wollte der Siegtreffer nicht fallen. Und in der Nachspielzeit mussten die Düdinger sogar um den einen Punkt bangen, als die Gäste nach einem Eckball im Tohuwabohu vor dem Tor um ein Haar noch den Lucky Punch markiert hätten.

Quelle: FN/Markus Rudaz

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