Zurück zum Ausgangspunkt

Wir sind nicht ganz zwanzig Tagen unterwegs, und bereits müssen wir unsere Reise unterbrechen. die letzten Kilometer haben an unserem Wohnmobil Ihre spuren hinterlassen. Seit Saragossa kriegen wir keine PS mehr auf die Strasse. Auch der Besuch bei zwei Garagen konnten das Problem nicht beheben. Während der einte uns gleich einen neuen Motor einsetzten wollte, genügte dem anderen eine mehrtägige Revision. Da uns weder die einte noch die andere Variante überzeugen konnte, entscheiden wir unseren Vertrauensgaragisten zu kontaktierten. Natürlich konnten er uns, ohne den Motor selber untersucht zu haben, auf die Ihm beschriebenen Symptome, keine verlässliche Diagnose mitteilen. Obwohl wir zwei Varianten zur Auswahl hatten, entschieden wir uns für die dritte. Solange der Motor hält zurückzureisen. Sobald der Motor den Geist komplett aufgibt, werden wir uns neu Orientieren und über den weiteren verlauf entscheiden. Und bis es soweit ist, tuckern wir mit reduzierter Motorleistung Richtung Heimat. Unsere Reise führt uns an Lleida, Tarragone, Barcelona, Girona zur Spanisch Französischen Grenze. Während wir langsam an Perpignan vorbei tuckern und diese nur noch schwach im Rückspiegel sehen können, beginnt sich unsere Stimmung zu wandeln. Bis hierhin waren wir sichtlich verärgert über unseren Motor, die Verlorene Zeit, und die nie endende Rückreise. Bis hierhin hatten wir bereits einen drittel der Reise zurückgelegt, waren in Frankreich angelangt und das in einer rekordverdächtigen Zeit von nur 9,5 Std. ;-). Wird unsere Reise in diesem Tempo weitergehen, werden wir in ca. 18 Std. unsere Heimat erreichen.

Kurz vor Montpellier füllen wir unsere Tank mit frischen Diesel. Lehren den Abwassertank und füllen frischen Wasser ein. Gleichzeigt nutzen wir diesen Zwischenhalt um uns auszuruhen. Nach einer vierstündigen Erholungspause geht unsere Reise weiter. Kaum haben wir ca. hundert Kilometer zurückgelegt hatten, merke ich wie langsam neues Leben in meinen Motor zurückkehrt. Ist dies das aufleben vor dem grossen Finale oder freut er sich auch die Heimkehr ? Kurz vor Chambéry füllen wir unseren Tanken erneut mit frischem Diesel. Wieder nutzen wir diese Pause um uns zu erholen. Nun sind wir bereits über 25 Std. Richtung Heimat unterwegs. Der Motor läuft jeden Meter den wir unserem Zuhause nähern immer wie runder. Langsame fragen wir uns ob das ganze Problem am Diesel liegen konnte, und ob wir nicht überreagiert haben, ob wir nicht hätten ausharren und abwarten sollen. Egal in der zwischen zeit haben wir die Französisch Schweizerischen Grenze überquert und brettern mit erstaunlichen 120h/km. über die Autobahn. Es kommt uns vor als ob wir fliegen. Jetzt freuen wir uns auf unser Trautes heim, und einer Generalüberholung unseres Wohnmobiles

Zurückgelegte Strecke:
Fortbewegungsmittel: Tages Total: Zusammenzug seit Start:
Zug / Fähren 0 km 240 km
Wohnmobil 1’249 km 3’870 km
Mietauto 0 km 0 km
Fahrrad 0 km 40 km
Zu Fuss 00 km 98 km

Schreibe einen Kommentar

WordPress spam blockiert CleanTalk.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.